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Kleine Perlenkunde

1. Welche Perlen gibt es? Echtheitstest

Es gibt Naturperlen (sehr selten und meist sehr teuer) und Zuchtperlen, beides sind echte Perlen. Alles andere sind Imitationen. Echtheitstest: Sie können leicht feststellen, ob es sich um echte Perlen handelt: Wenn Sie zwei Perlen aneinander reiben und kein Widerstand feststellbar ist, sind es keine echten Perlen. Echte Perlen haben eine mikroskopisch feine, aber rauhe Oberfläche, es ist so, als würden Sie eine Perle auf feinem Sandpapier reiben.

2. Zuchtperlen

Die heute gehandelten Zuchtperlen sind entweder Salzwasserzuchtperlen - meist japanische - Akoya bzw. Südseeperlen aus Tahiti, Australien etc. oder Süßwasserzuchtperlen.

Alle Salzwasserzuchtperlen werden erzeugt, indem ein Kern (meist Missippiauster) und ein Stückchen Muschelfleisch einer anderen Auster implantiert werden. Als Schutz gegen diese Eindringlinge werden beide mit einer Schicht umhüllt und damit isoliert. Diese Schicht ist meist hochglänzend, und da eine Kalkverbindung, äußerst empfindlich gegen Säuren. Zunächst zu den Salzwasserperlen:

2.1.Die Akoyaperlen sind meist rund, weiß bis getöntes Weiß, Lüster gut bis sehr gut. Aufgrund der arbeitsintensiven Erzeugung und des langsamen Wachstums - der Pazifik hat im Januar um Japan herum nur 7 Grad - sowie der hohen Verluste durch Stürme und Schädlinge sind diese Perlen relativ teuer. Nachteilig auch, daß die Akoya nur bis 8 mm einigermaßen preiswert sind. Wesentlich größere Perlen, die fast makellos sind, erzielen enorme Preise. Akoyaperlen müssen in Ketten stets geknotet werden, da die schimmernde Beschichtung durch die Muschel nicht sehr dick ist, meist unter 1 mm. Ohne den Knoten würden zwei Perlen aneinander reiben und sich so beschädigten. Da der Kern der Akoya  über längere Zeiträume leicht schrumpft, hat die Beschichtung oft keinen durchgängigen Kontakt zum Kern. Fällt die Kette dann auf einen Steinboden oder wird an der Tischkante angeschlagen, löst sich ein Teil der Beschichtung. Die Perle ist dann defekt und muß ausgetauscht werden. Vorteil der Akoya: meist sehr guter Lüster und rund. Nachteile: empfindlich im Gebrauch und relativ teuer.

2.2.Tahitiperlen sind nie weiß, es gibt 82 mögliche Farbtöne, die Form ist meist rund bis tropfenförmig, guter Lüster - oft leicht metallisch schimmernd. Sie wachsen im warmen Wasser der Südsee relativ schnell. Die Erzeugung dieser Perlen ist deutlich kostengünstiger als bei Akoya.Die Dicke der Beschichtung durch die Muschel ist meist mehr als 1,5mm, so daß diese Perlen nicht so empfindlich gegen äußere Einflüsse ist. Auch diese Perlen werden geknotet, um Schäden durch gegenseitiges Reiben zu vermeiden. Die Farben der Ketten sind dunkelgrau bis fast schwarz, hellgrau bis silbergrau oder werden zu Multicolorsträngen zusammengestellt. Multicolor erfreut sich reger Nachfrage, da die Ketten mit fast jeder Kleidungsfarbe kombiniert werden können. Perlengröße: 8 bis 15 mm.

Weiße Südseeperlen gibt es aus Australien, Indonesien u.a., die perlerzeugende Muschel ist eine andere Art als bei Tahitiperlen. Der Lüster dieser Perlen ist hervorragend, Größe von 8 bis 20 mm. Die Preise hängen primär von Lüster, Gleichmäßigkeit, Perlform (rund, oval, barock etc) und Perlgröße ab. Barocke Stränge sind noch recht günstig zu haben, aber selten zu finden. Runde, fast fehlerfreie Perlstränge  liegen dann im vierstelligen Eurobereich.

3. Süßwasserzuchtperlen (weit überwiegend aus der VR China)

Süßwasserzuchtperlen haben meist keinen Kern, es wird nur ein Stückchen Muschelfleisch einer anderen Muschel eingesetzt, das dann umhüllt wird. Die kernlosen Perlen bestehen dann vollständig aus Perlmaterilal, sind damit mechanisch wesentlich unempfindlicher als Salzwasserzuchtperlen.

Seit etwa1985 gibt es auch in der VR China Süßwasserzuchtperlen. Durch Forschung und  permanente Weiterentwicklung der Perlzucht sind diese Perlen heute in vielen Formen und Größen erhältlich. Der Lüster ist von mittel bis sehr gut, meist rund bis oval, die Formen sind durch Einlegen von Plastikteilen fast beliebig wähllbar. Interessant auch der Einsatz von runden Perlen, die nochmals als Kern eingesetzt werden.Die Naturfarben sind weiß, peach und lavendel. Peach und lavendel können von sehr hellen Farbtönen bis zu intensiven Farbtönen variieren.Die Naturfarben entstehen, je nachdem welcher Teil der fremden Muschel eingesetzt wurde. Dunkle Perlen (hellgrau, dunkelgrau bis fast schwarz) werden durch Färbung, meist mit Silberjodid erzeugt. Ein Färbeprozeß, der seit 80 Jahren auch bei Akoyaperlen angewandt wird. Alle anderen Farben werden durch Färbung der Oberfläche erzeugt.

Die permanente Ausweitung der Produktion dieser Perlen in Süßwasserteichen hat die Preise seit 15 Jahren stark fallen lassen. Seit etwa 2 Jahren sind die Preise durch den Anstieg der innerchinesischen Nachfrage aber leicht im Steigen. Die Perlausterzucht im Süßwasser hat den ernormen Vorteil, daß das Wachstum der Perlen über die Nahrungsmittelzufuhr gut steuerbar ist und dank der Temperaturen in Südchina sehr schnell vonstatten geht. Diese Perlen sind auch dadurch, daß sie meist kernlos sind (also homogen gewachsen) sehr widerstandsfähig gegen mechanische Einflüsse. Sie müssen daher auch nicht geknotet werden.

Die großen Vorteile der Süßwasserperlen sind: preisgünstig, sehr robust, in fast allen Farben lieferbar und in vielen Formen möglich. Es sind Perlenketten, die sich fast jede Frau leisten kann.

 

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Süßwasserzuchtperlenkette, tricolor, 8.5mm, naturfarben

Eine Perlenkette zum Verlieben! Es muß nicht unbedingt Vale ..
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